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 Irland: Nützliche Infos für unterwegs 

Allgemeines: Die Republik Irland ist eine parlamentarische Demokatie mit einem Präsidenten als Staatsoberhaupt. Nordirland besitzt eine eigene regionale Regierung, gehört aber zu Grossbritannien. In der Republik Irland leben entwa 3,9 Mio. Menschen, in Nordirland etwa 1,7 Mio. Menschen. Die grüne Insel ist 450 km lang und 300 km breit und ist in vier Provinzen Ulster, Munster, Leinster und Connacht sowie 32 Grafschaften (Counties) gegliedert. Zur Republik Irland gehören 26 Grafschaften, zu Nordirland 6.

Bargeld: In Irland ist es kein Problem, sich überall mit Bargeld zu versorgen, da es in fast jedem Ort einen Geldautomaten gibt, an dem man mit der EC- oder Kreditkarte rund um die Uhr Geld abheben kann.
Zwar ist es sonnenklar, aber man vergisst es trotzdem leicht: in Nordirland kann man nicht mit dem Euro zahlen :-) Die dortige Landeswährung ist das Pfund Sterling. Die einfachste Möglichkeit, sich dort mit Bargeld zu versorgen (v.a. wenn man nur einen Abstecher dorthin machen möchte) ist, sich am Bankautomaten etwas Geld herauszulassen. Nicht wundern, wenn die Geldscheine von einer Bank anders aussehen sollten, als die Geldscheine aus einem Automaten einer anderen Bank. Einige Banken in Nordirland drucken eigene Banknoten, die sich im Design, aber nicht im Wert unterscheiden. Wenn man am Ende des Abstechers in den Norden noch Kleingeld übrig haben sollte, wird man das am Besten beim Tanken kurz vor der Grenze zur Republik Irland wieder los.

Eintrittsgelder: Die Eintrittsgelder sind oft der reine Wahnsinn. Für die Besichtigung von ›Kylemore Abbey‹ hätte man beispielsweise 10 EUR pro Person hinlegen sollen... Wenn man sich mehrere Natur- und Kulturdenkmäler anschauen möchte, die vom vom ›Department of Arts, Heritage, Gaeltacht and the Islands (Dúchas The Heritage Service)‹ verwaltet und erhalten werden, dann lohnt sich der Kauf einer ›Heritage Card‹, mit der man dann unbegrenzten Zugang zu diesen Sehenswürdigkeiten hat.

Essengehen und Trinkgeld: Restaurants in Irland haben gesalzene Preise. Wir standen einmal vor einer Pizzeria und haben die Preise für die Pizzen bewundert: 20 EUR! Normale Größe wohlgemerkt, keine Familienpizza... Wenn man in einem Restaurant essen möchte, dann sollte man nach den "Early bird"-Menüs Ausschau halten, das ist eine Art "Happy hour" für Speisen. Ansonsten kann man auch in den meisten Pubs gut und relativ günstig essen. In Pubs ist Trinkgeld nicht üblich (außer man wird am Tisch bedient), in manchen Restaurants ist das Trinkgeld bereits auf der Rechnung angegeben, ansonsten gibt man zwischen 5 und 15 %.

Öffnungszeiten der Supermärkte: Man glaubt es kaum, aber im erzkatholischen Irland haben sogar in den kleinsten Ortschaften die Supermärkte auch sonntags für einige Stunden auf. Es ist also kein Problem, sich mit Getränken, Obst, Brötchen u.s.w. zu versorgen.

Strom: Die Stecker in Irland sind dreipolig, daher unbedingt an einen Adapter denken.

Unterwegs mit dem Auto: Ein sehr empfehlenswerter Autoatlas ist "The complete road atlas of Ireland" von Ordnance Survey. Man spart sich den Kauf vieler Einzelkarten und er ist außerdem sehr handlich (Ringbuch). Stadtpläne bekommt man kostenlos in jeder Tourist Info. Das sind meist Kopien in DIN A4-Format, die völlig ausreichen, um sich zurechtzufinden. Nur für Dublin sollte man sich einen richtigen Stadtplan kaufen, falls man vorhat, mit dem Auto durchzufahren. Gewisse Leute, die hier namentlich nicht genannt werden möchten *grins*, haben es zwar mit Hilfe von etlichen sehr geduldigen Passanten auch mit einem ganz groben Stadtplan geschafft, quer durch Dublin zum Flughafen zu finden, aber das muss man ja nicht unbedingt nachmachen... ;-)

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